Sarstedt (rs). Ein niedersächsischer Sportreise-Veranstalter hat in der Zeit vom 03. bis 14. August ein Trainingsprogramm für ambitionierte Radsportler angeboten, bei dem die Bergetappen der Tour de France 2019 gefahren werden konnten. Die Tour beinhaltete neben der atemberaubenden Landschaft und den legendären Alpenpässen 10 Etappen mit insgesamt 1.169 Kilometern und 20.152 Höhenmetern. Andreas Gleim, Mitglied von TKJ-Radsportabteilung und -Lauftreff, hat an diesem Event teilgenommen.
Gestartet wurde am 04. August in Faverges mit 16 Teilnehmern. Die ersten beiden Etappen von Faverges über Voreppe (Vorort von Grenoble) nach Crest führten durch die westlichen Alpen. Diese Anstiege waren zwar nicht sehr lang, aber wie beim Col de Granier sehr steil. Bei sommerlich heißen Temperaturen waren insbesondere die Anstiege am Nachmittag eine Herausforderung. Dafür wurde man mit einer bildschönen Landschaft sowie einer geringen Verkehrsdichte belohnt.
Die Etappen 3 bis 5 führten dann in die Provence, mit dem Höhepunkt des Mont Ventoux welcher wohl der bekannteste Berg in der Radsportwelt ist. Dementsprechend groß war bei Andreas Gleim die Freude, als er oben war. Er hat mit seiner Gruppe den Ventoux von der „leichten“ Ost-Seite ab Sault erklommen. Da sie morgens gestartet sind, waren die Temperaturen recht angenehm. Die Provence hat Gleim sehr gut gefallen, da sie nach seinen Worten landschaftlich einzigartig schön ist, mit den vielen Lavendelfeldern und den sehr guten Straßen mit wenig Verkehr.
Etappe 6 führte nach Castellane in die südlichen Seealpen durch die sehr schöne Schlucht von Verdon, eine der größten der Alpen. Die Etappe 7 ging am nächsten Tag wieder durch schöne Schluchten nach Valberg auf 1700 Meter Meereshöhe. Etappe 8 führte über den Col de la Cayolle, einen der schönsten Alpenpässe, in das Ubaye Tal. Die 9. Etappe war mit den Pässen Col de Izoard und Col du Galibier die Königsetappe. Beide Pässe werden regelmäßig von der Tour de France befahren. Besonders an diesem Tag war ein Wetterumsturz, was Regen, Kälte und Nebel bedeutete. Auf dem Col du Galibier (2645 Meereshöhe) zeigte das Thermometer gerade noch 5 Grad Celsius an, was nach den sommerlichen Temperaturen der vorherigen Tage eine große Herausforderung darstellte. Schließlich sind alle in Valloire angekommen. Gleims Kommentar: „Da musste ich mich durchbeißen, aber spätestens im Hotel waren alle Anstrengungen vergessen und die Freude über das Erreichte überwog.“
Die Schlussetappe führte von Valloire nach Faverges, über den Col du Telegraphe und den Col de la Madeleine. Im Ziel wurde wie bei den Profis mit einem Glas Sekt gefeiert. Die Bilanz des Sarstedter Ausnahmesportlers fällt knapp aber treffend aus. „Mir bleibt nur noch zu sagen: Wow, was für eine tolle Tour!“

Veranstaltungskalender

September 2019
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