Das Karate Dojo Sarstedt gratuliert Maximilian Lindemann zur bestandenen Prüfung zum 2. Dan
Am 17.10.2020 trat Max zur Prüfung zum 2. Dan in gleich zwei Verbänden an: während der DKV als Teil der WKF die eher die sportlichen Aspekte des Karate in den Vordergrund stellt, nehmen bei der WCA (World Combat Association) vor allem Selbstschutz und Selbstverteidigung und in dem Zusammenhang die Katas und deren Anwendung in Situationen der Selbstverteidigung eine zentrale Rolle ein. Als einer von drei Prüflingen musste Max unter den erfahrenen Augen von Iain Abernethy (2. von links, WCA), Christian Wedewardt (3. von rechts, WCA und DKV) und Marcus Gutzmer (rechts, DKV) zeigen, dass Kihon, Kata und Bunkai den Ansprüchen an einen 2. Dan entsprechen und verschiedene Situationen der Selbstverteidigung sicher gelöst werden können. Wichtig für die Prüfer war, dass jeder Prüfling selbst mit seiner Leistung zufrieden und davon überzeugt war, dass er sein Bestes gezeigt hatte. 
Zunächst galt es bei Kombinationen und Katas zu zeigen, dass die korrekte Ausführung der Techniken beherrscht und gleichzeitig biomechanische Prinzipien umgesetzt werden können. Der optimale Einsatz des Körpers wurde dann auch an den Pratzen getestet und konnte von allen Prüflingen zur vollsten Zufriedenheit der Prüfer unter Beweis gestellt werden.
In der zweiten Hälfte der Prüfung ging es mit den Themen Selbstverteidigung und Bunkai in den Zweikampf. Hier musste sich gegen verschiedene Greif-, Klammer-, Schlag- und Trittangriffe verteidigt und die Anwendung der Techniken aus der vorbereiteten Prüfungskata gezeigt werden.
Nach zwei anstrengenden Stunden konnten dann alle Prüflinge Glückwünsche und Urkunden anlässlich der bestandenen Prüfungen entgegennehmen.

Die Prüfung fand im Rahmen des Karatepraxis Herbst-Retreats auf der Burg Stahleck in Bacharach unter strengen Auflagen statt: Neben den geltenden Hygienevorschriften mussten Teilnehmer außerhalb des Trainingsraumes die Abstandsregeln einhalten und den vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz tragen. Darüber hinaus wurde von Teilnehmern aus Risikogebieten ein negativer CORONA-Test verlangt.
Insgesamt wurden den Teilnehmern 16,5 Stunden Training über den Verlauf von Donnerstagabend bis Sonntagmittag geboten. Die Inhalte drehten sich dabei immer um das Thema Kata und reichten von der reinen Darbietung bis zur Anwendung in der Selbstverteidigung. Die Prüfung fand am Samstagnachmittag statt und wurde bei der traditionellen Lehrgangsfeier mit Grill angemessen gefeiert.