weiblich C I belohnt sich für 50 Minuten harten Fight

Die weiblich-C1 musste nach dem Dämpfer in der letzten Woche nun ihre weiteste Auswärtsfahrt bei dem TV Georgsmarienhütte antreten.

Die 1:50 Stunden dauernde Fahrt konnten wir gemeinsam im Bus des Jugendzentrums bewältigen. Die gute Stimmung aus der vergangenen Trainingswoche ließen wir zum Glück nicht in Sarstedt, man merkte die gesamte Auswärtsreise über, wie viel Bock die Mädels hatten. Im Vergleich zur vergangenen Woche wirkten wir stimmungsmäßig wie ausgetauscht: Keinerlei Angst oder Respekt, aber vollstesVertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Von gegnerischer Seite erwartete uns mit Dilayla Alarslan die Topschützin der Liga, die bisher im Schnitt über 15 Tore pro Spiel erzielen konnte und mit einem Zweitspielrecht auch in der B-Jugend Oberliga aktiv ist. Unser Abschlusstraining konzentrierte sich darauf, die im Rückraum vielseitig einsetzbare Starspielerin Georgsmarienhüttes zu verteidigen, wir wollten immer dicht stehen und niemanden im 1 gegen 1 gegen sie allein lassen. Dies gelang uns das ganze Spiel über wahnsinnig gut! Annika und Anastasia, aber vor allem Petra zeigten gegen sie eine atemberaubende Deckungsarbeit. Trainer Sebastian Arning „Viel besser hätten wir Dilayla nicht mehr verteidigen können, das war über weite Strecken großes Kino.“ Am Ende sollte sie zwar trotzdem 12 Tore geworfen haben, nach Abzug von 7-Metern und Tempogegenstößen sind es ungefähr 7 aus dem Feld, mit denen wir gut leben können.

Nach 15 Minuten stand es 8:4 für uns, danach kam insbesondere die Deckung Georgsmarienhüttes besser ins Spiel. Gegen die sehr defensiv stehende Abwehr taten wir uns ungewohnt schwer und kamen zeitweise nicht vernünftig in die Stoßbewegung.
Im Angriff spielte Georgsmarienhütte nun viel über gut getimte Einläufer, die zu Isolationen im Rückraum führten. Hier brauchten wir einige Minuten, um damit klar zu kommen, sodass es mit einer ein Tore Führung in die Halbzeit ging.

In Halbzeit Zwei pendelte das Spiel durchgehend zwischen einer Drei-Tore Führung und einem Ein-Tore-Rückstand hin und her. Wir spielten vorne und hinten guten Handball, uns sollte es trotzdem nie gelingen, uns richtig abzusetzen. Es deutete sich bereits an, dass sich die Entscheidung des Spiels auf den letzten Angriff vertagen wird.
45 Sekunden vor Schluss hielt Thea im Tor das Unentschieden fest, sodass wir zu unserem letzten Angriff ansetzten. Wir fanden Petra am Kreis, diese konnte 20 Sekunden vor Schluss zur 21:20 Führung treffen. Georgsmarienhütte brachte den Ball nochmal nach vorne, Petra verteidigte Dilaylas 1 gegen 1 zum gefühlt hundertsten Mal grandios. Die Schiedsrichterinnen hielten das Spiel bei 2 Sekunden auf der Uhr an, dem Gastgeber blieb nur noch ein schneller Abschluss von 10 Metern. Dieser wurde von Sophie geblockt, sodass wir zur ausgiebigen Siegesfeier ansetzen konnten.

Sebastian Arning: „Die Mädels haben heute gebrannt. Ganz stark, wie wir bis zum Ende fokussiert geblieben sind und uns von dem engen Spiel nicht verrückt machen lassen haben. Wir freuen uns jetzt auf knapp einen Monat ohne Spiel, sodass wir beim Training mal wieder mehr Wert auf die Weiterentwicklung als auf die Gegnervorbereitung legen können.“

 

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