Männliche D1 mit einer top Halbzeit gegen den Spitzenreiter

Die mD1 legte am Sonntag gegen den Spitzenreiter der Regionsoberliga, den Hannoverschen SC, einen guten Start hin.

Zwar ging erneut in den ersten beiden Angriffen der Ball durch Fangfehler verloren, aber in der Abwehr wurde konzentriert gegen die athletisch deutlich stärkeren Gegner gearbeitet, so dass es nach 8 Minuten 4:4 stand.

Der Ball lief in der ersten Hälfte gut im Sarstedter Rückraum, vor allem über die rechte Seite gelangen immer wieder Durchstöße, die zum Torerfolg führten. Auch die Kreisläufer wurden intensiv in das Spiel eingebunden, hier machte sich allerdings die körperliche Unterlegenheit am stärksten bemerkbar, so dass kaum Torabschlüsse zu verzeichnen waren.

„Wir wollten über Außen zum Erfolg kommen. Uns war klar, dass es über die Mitte schwer wird“, so der TKJ-Trainer nach dem Spiel. Tatsächlich gelangen einige sehenswerte Kombinationen über einlaufende Außenspieler, wie auch insgesamt das schnelle und sichere Kombinationsspiel über die ersten 20 Minuten der Trumpf im Sarstedter Spiel war, der stach.

Der Halbzeitstand von 11:15 war daher deutlich knapper als erwartet und hätte noch günstiger für den TKJ ausfallen können, wäre das Umschalten in die Abwehr schneller geglückt. Der HSC kam durch den erweiterten Tempogegenstoß zu einigen einfachen Toren.

Nach der Pause ging leider fast nichts mehr für die Gastgeber. Ob der Akku nach der harten Abwehrarbeit im ersten Abschnitt leer war, oder ob die drei Verletzungen, die jeweils zu Spielpausen für die Akteure führten, ausschlaggebend waren, konnte Trainer Holger Pielok nach der Partie nicht auflösen. „Wir haben in ersten Hälfte sehr gut gespielt, da waren wir auf Augenhöhe. Leider fehlen uns komplett die Alternativen von der Bank, um gegenzusteuern, wenn es in einer Phase nicht läuft. Vor dem Spiel wäre ich mit dem Ergebnis zufrieden gewesen, aber nach diesem Verlauf war mehr drin.“

So trafen die Hannoveraner weiter und die Effektivität in der Gegenwehr des TKJ blieb aus. Lediglich der wiederum mit einigen spektakulären Paraden glänzende Keeper der Heimmannschaft zeigte konstante Leistung über das gesamte Spiel. Schlussendlich zog der HSC zum Endstand von 12:32 davon, ein Standardergebnis für die Truppe aus der Landeshauptstadt. Trotz der sich mit zunehmender Spieldauer andeutenden klaren Niederlage, hat die Mannschaft bis zum Schluss engagiert und mit Willen gekämpft – ein tolles Zeichen.

Die erste Phase der Saison schließt das TKJ Team punktlos ab. Für den Trainer aber kein Grund in Panik zu geraten. „Wir hatten bis jetzt drei schwere Gegner. Da haben wir teilweise sehr gut gespielt. In einem machbaren Spiel haben wir leider nichts auf die Platte gebracht. Uns fehlt noch die Konstanz und einigen der Jungs etwas Spielerfahrung. Im Gegensatz zu den meisten Teams haben wir drei aus dem jüngeren Jahrgang in der ersten Sechs und zwei, die praktisch ihre erste Handballsaison spielen. Dass es damit in der höchsten Liga schwierig wird, war klar. Auf der anderen Seite lernen die Jungs in jedem Spiel dazu, und das werden wir in der Rückrunde sehen. Nach den Herbstferien treffen wir auf etwas einfachere Gegner, da sollten auf jeden Fall Punkte drin sein. Und dann wird auch im Duell mit GW Himmelsthür die „Meisterschaft“ im Landkreis Hildesheim ausgetragen. Man darf nicht vergessen, und das sage ich auch immer meinen Jungs: Wir spielen gegen die top 9 Teams der Region Hannover und unter uns stehen 55 Mannschaften in unteren Ligen.“.

Nach den Herbstferien geht es am 6.11. nach Bothfeld, vielleicht wird bereits dort der Bann gebrochen und die ersten Punkte eingefahren.

Den HVN-Spielbericht findet ihr hier:

10.10.21

ROL TKJ Sarstedt – Hannoverscher SC

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