Bei den 1. Damen des TKJ Sarstedt war die Freude am Wochenende groß: mit 26:16 siegte das Team gegen den Tabellenersten HSG 09 Gronau/Barfelde sehr deutlich und setzte sich somit im oberen Tabellendrittel mit 8:4 Punkten fest. Sicherlich spielten da die neuen Trikots der Firma S.Kost Brandschutz eine Rolle. Die 1. Damenmannschaft möchte sich auf diesem Wege herzlich bedanken und noch einige Punkte im neuen Outfit holen.

Das Team um Trainerin Susann Haake zeigte gegen die Gronauer gute Abwehrarbeit und viel Spielfreude im Angriff. Der Rückraum war über 60 Minuten Spielzeit mit Maren Müller, Hanna Hartmann, Nadine Bormann, Caréen Rieger, Alexa Kaufholf und Lea Breusing stark besetzt. Am Kreis überzeugten Nadine Herrendörfer und Heike Felgenhauer. Die Außenspielerinnen Anna Hochmuth und Dana Speer hielten das Tempo stets hoch und waren kaum aufzuhalten. Viona Klamt machte im Tor ein starkes Spiel und steigerte sich mit jeder Spielminute. Alle Spielerinnen trugen sich im sechsten Saisonspiel in die Torschützenliste ein und freuen sich auf die nächste Partie Ende November in Lampsringe.

Die zweite weibliche D-Jugend des TKJ Sarstedt musste am Wochenende zum Punktspiel der Regionsoberliga nach Bad Nenndorf zur ersten Mannschaft der HSG Schaumburg Nord reisen. Die TKJ-Mädchen wollten als derzeitiger Tabellendritter ihren Platz gegen den Verfolger verteidigen.Bereits in der Aufwärmphase waren die Sarstedterinnen (Jahrgang 2006/2007) von der körperlichen Überlegenheit des 2005er-Jahrgangs beeindruckt. Dieses setzte sich dann leider auch von Beginn des Spiels an fort, so daß der Gegner schnell auf 4:0 davonziehen konnte. Die offensive Deckung der Schaumburgerinnen führte häufig zu Situationen, in denen die TKJ-Angreiferinnen keine Anspielstationen hatten und dadurch den Ball verloren. Beim Stand von 12:7 für die HSG wurden die Seiten gewechselt.Leider brachten auch einige Umstellungen und neue taktische Vorgaben nicht die gewünschten Verbesserungen, so daß die Sarstedterinnen lediglich durch Einzelleistungen hin und wieder ein Tor erzielen konnten. Das Spiel wurde beim Stand von 20:12 für die HSG Schaumburg abgepfiffen. Aufgrund des besseren Torverhältnisses belegt der TKJ damit weiterhin den dritten Tabellenplatz.Da bereits am kommenden Samstag das nächste Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten TSV Neustadt ansteht, muss die Mannschaft schnell an der Optimierung ihrer Angriffsoptionen arbeiten.

Es spielten: Kira Borkowy, Jolien Eike, Michelle Fix, Nika Grete, Leonie Henkel, Rieke Hunger, Franziska Mohr, Michelle Rausch, Annalena Schick und Pia Schwarze.

Weibliche A-Jugend mit Überraschungscoup

Die weibliche A-Jugend des TKJ Sarstedt sich mit einem echten Paukenschlag in der Tabellenspitze der Landesliga Süd zurückgemeldet. Im Heimspiel gegen die bisher ungeschlagenen Topfavoritinnen der JSG Weserbergland zeigten sie eine von der ersten bis zur letzten Sekunde fokussierte Leistung und konnten sogar deutlich mit 28:23 gewinnen. Dabei entwickelte sich zu Beginn ein spannendes Duell. Sarstedt zwang die Emmerthaler Topschützin immer wieder zu Distanzwürfen, die durch die gut aufgelegte Torfrau Johanna Lenz entschärft werden konnten. Fenya Bergmann zwang die Gäste mit dem 7:4 nach 17 Minuten zur Auszeit. Daraufhin kam es mehrfach zum Ausgleich, doch Sarstedt legte nach und konnte wieder in Führung gehen. Als Rieke Nettelrodt den direkten Freiwurf nach Ablauf der Spielzeit zum 13:10-Halbzeitstand in die Maschen versenkte, stand die Halle das erste Mal Kopf. Zu Beginn der zweiten Hälfte versuchten es die Gäste mit einer Deckungsumstellung auf 5:1, doch die Rückraumachse Hannah Griese-Lea Breusing nutzte die entstehenden Lücken gekonnt aus. Die Sarstedterinnen gerieten noch mehrfach unter Druck (18:17, 23:21), doch hatten immer eine Antwort parat und konnten am Ende feiern. Trainer Nico Gütt: „Wir wussten, was auf uns zukommt und haben in der Abwehr die wichtigsten Punkte umgesetzt. Im Angriff haben wir bewiesen, dass wir variabel und schwer ausrechenbar agieren können.“

Herren

Erst Top, dann Flop Die Erste Herren des TKJ Sarstedt hat am Samstag eine bittere Pille schlucken müssen. Dabei spielten sie zu Beginn genau so, wie man spielen muss, wenn man beim Tabellenführer punkten will: Konzentriert, engagiert, auf die Spielweise des Gegners eingestellt. Folgerichtig entwickelte sich ein offenes Spiel. Nach langer Führung der Sarstedter gingen die Gastgeber von der TSV Friesen Hänigsen mit einer knappen und dazu glücklichen 17:15-Führung in die Halbzeit. Was dann geschah, ist schwer zu erklären. Sarstedt lieferte sich einen Blackout auf allen Positionen, ließ sich unfassbare 28 Tore in Halbzeit 2 einschenken. Weder in Angriff noch in Abwehr konnte irgendwie Fuß gefasst werden, Impulse von der durch Verletzungen dezimierten Bank fehlten. Am Ende stand ein desolates 45:29 zu buche. Spielertrainer Nico Gütt war komplett bedient: „So etwas habe ich lange nicht erlebt. Nach einem starken Beginn dürfen wir nicht so eine Leistung an den Tag legen. Das darf weder der Mannschaft noch jedem einzelnen von uns passieren.“ T. Bettermann, A. Vaje – Arning (8), Gütt (5), Haake, Walbrecht (beide 4), L. Bettermann (3), Sanden, JN. Vaje (je 2), Fakrou (1).

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